Teichbau-Zubehör
Bevor man mit dem Teichbau beginnt, sollte man sich zunächst einige grundsätzliche Gedanken über den zukünftigen Teich machen. Es gilt dabei, Fragen zu folgenden vier Punkten zu klären: Teichfunktion, Teichvolumen, Teichlage und finanzielle Situation. Unter Teichfunktion versteht man die Art des Teiches: Soll es ein Schwimmteich sein? Oder ein Gartenteich? Vielleicht nur eine größere Pfütze? Oder aber ein Teich für die professionelle Koi-Zucht? Die Antwort auf diese Fragen bestimmt die notwendige Wasserqualität des Teiches und die Wahl des richtigen Teichbauzubehörs.
Ein Teich zur Koi-Zucht benötigt eine deutlich höhere Wasserqualität und stellt damit wesentlich höhere Anforderungen an die Filterinstallation als ein kleiner Gartenteich. Insgesamt kann man sagen, dass die höchsten Anforderungen an die Aufrechterhaltung der Wasserqualität in Schwimmteichen, die niedrigsten in Teichen ohne Fische und menschliche Nutzer gestellt werden. Letztere verfügen in der Regel über ausreichend natürliche Selbstreinigungskräfte. Ein teichfilter ist hier oft sogar fehl am Platz.
Der nächste Punkt, den man planen sollte, ist das Teichvolumen. Sofern man sich entschieden hat, welches ungefähre Volumen der zukünftige Teich haben soll, muß man sich Gedanken um das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen machen. Dieses Verhältnis beeinflusst nämlich maßgeblich die Schwankung der Wassertemperatur: Bei großer Oberfläche erwärmt sich der Teich schnell, kühlt in der Nacht jedoch auch ebenso schnell wieder ab, er unterliegt damit also starken Temperaturschwankungen, was für die Fischzucht weniger vorteilhaft ist, für einen Schwimmteich, der nur tagsüber genutzt wird, jedoch attraktiv erscheint. Je kleiner die Oberfläche, desto geringer werden die Temperaturschwankungen des Teiches.
Nachdem diese Punkte bedacht sind, sollte man sich natürlich Gedanken über die richtige Lage des Teiches machen. Dabei ist vor allem zu beachten, wie lange am Tag der Teich direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Außerdem ist zu beachten, dass der Teich möglichst frei platziert sein sollte und nicht direkt unter einem Laubbaum steht.Herabfallendes Laub kann sonst nämlich einen nicht zu unterschätzenden negativen Einfluss auf die Parameter des Teiches nehmen. Speziell die Nitrit-Konzentration und damit das Pflanzen- und Algenwachstum bekommt man durch die zusätzliche Biomasse in Form absterbender Blätter schlecht in den Griff.
Zu guter letzt sollte man auch den Finanzierungsbedarf des neuen Teiches im Auge behalten. Dabei gilt nicht unbedingt die Faustregel, dass ein größerer Teich auch teurer ist. Da viele Teichbesitzer aber eher dazu neigen, den Teich mit möglichst vielen Fischen zu bevölkern, werden in der regel spätere investitionen zum Beispiel in einen wirkungsvollen UVC-Wasserklärer unvermeidlich.
Der eigentliche Bau
Für den eigentlichen Teichbau hat sich folgende Reihenfolge bewährt: Zunächst sollte man die Fläche abstecken, auf welcher man den Teich platzieren will. Sofern man eine Teichfolie verwenden will, gibt es bei der Größe des Aushubs wenig zu beachten. Nähere Hinweise finden Sie auch bei unseren Teichfolien. Wenn man jedoch einen fertigen Teich in die Erde einsetzen will, sollte man das dafür vorgesehene Loch immer etwas größer gestalten und die Ränder mit nassem Sand auffüllen. Bei der Verlegung von Teichfolie sollte man die Folie erst kaufen, wenn das Loch fertig ausgeschachtet ist.

























